DER BUNGERTSHOF

Mitten im schönen Weinort Oberdollendorf erstrahlt der bereits 1444 erwähnte Hof im neuen Glanz. Im traditionellen Fachwerkstil ist es ein Ort der Ruhe inmitten der Natur, mit direktem Blick auf die Weinberge.


Umgeben von Weinbergen befindet sich Oberdollendorf am Stadtrand von Bonn und mitten im Naturschutzgebiet Siebengebirge, am Fuße des Petersbergs. Oberdollendorf ist neben den herrlichen Weinlagen vom Weingut Blöser auch für seine zahlreichen Wanderwege bis in den Stadtkern von Königswinter hinein bekannt. Neben dem traditionsreichen Gästehaus der Bundesregierung auf dem Petersberg, finden Sie auch die Ruinen des alten Klosters Heisterbachs in der näheren Umgebung. Zu ihrer Veranstaltung in unseren historischen, neu renovierten Räumen, gestalten wir gerne in Absprache mit Ihnen ein passendes Rahmenprogramm.


Unsere Räumlichkeiten bieten ihnen die Möglichkeit sich völlig frei zu entfalten. Wir erstellen Ihnen auf Anfrage sehr gerne ein  unverbindliches Angebot. Unser erfahrenes Veranstaltungsteam erarbeitet mit Ihnen ein abgerundetes Konzept, welches auf ihre Wünsche angepasst ist.




Historische Entwicklung

„Bungert“ ist ein altertümliches Wort und steht für Baum- bzw. Obstgärten. Herleitend kann man sagen, dass der Name Bungertshof sich auf die in Oberdollendorf befindlichen Streuobstwiesen bezieht. Seine erste urkundliche Erwähnung wurde bereits 1444 offiziell registriert. Zu diesem Zeitpunkt war er im Besitz des Herzogs von Berg, jedoch verpfändete dieser den Hof zusammen mit sechs weiteren Gehöften im Bergischen für 11 000 Gulden an den Grafen Nesselrode, behielt sich jedoch das Recht der Wiedereinlösung vor. Im Jahre 1658 wollte Herzog Wilhelm von Berg die Pfandschaft aufkündigen, in dem darauffolgenden Prozess sprach das Gericht zu Speyer den Erben von Nesselrode den Hof zu.


Im Jahre 1725 verpachtet die Familie Nesselrode zum Stein den Hof an Gerhard Gratzfeld. Die Familie Gratzfeld bewirtschafte infolge den Hof mit ihren Weinbergparzellen und Obstgärten. Die Nachkommen Gratzfelds übernahmen schließlich den Hof vom Grafen Nesselrode zu Stein und betrieben ihn fortan als Pension und Gasthaus. Später verpachteten Sie den Hof. Im Jahre Jahre 2012 übernahm Andreas Lelke den Bungertshof und verlieh ihm in umfangreichen Renovierungsarbeiten bis 2014, wieder seinen ursprünglichen Charme. Nun zeigen sich Backstein und Fachwerk wieder von ihrer schönsten Seite und gliedern sich Perfekt in die Idylle des Dorfes ein. Einkehrende Gäste werden nun herzlich zum Verweilen eingeladen.


Die Bilder auf dieser Seite durften wir dem Internet-Geschichtsbuch "Virtuelles Brückenhofmuseum" entnehmen.

>> Virtuelles Brückenhofmuseum

>> Umbau Bungertshof / Dokumentation Brückenhof